Coronavirus

Aktuelle News zum Coronavirus:

Das Gesundheitsamt rät, sich bei einer möglichen Infektion oder dem Verdacht einer Infektion sich nicht in das Wartezimmer des Hausarztes zu begeben (Ansteckungsgefahr für die anderen Patienten und Personal) , sondern sofort Kontakt mit dem Gesundheitsamt aufzunehmen. Das zuständige Gesundheitsamt kann über das Robert-Koch Institut gefunden werden.

Alternativ bieten sowohl  das Medizinische Zentrallabor des Klinikums St. Georg als auch das Institut für Virologie des Universitätsklinikums Leipzig seit einigen Tagen einen Coronavirus Schnelltest an.

Eine sehr informative Zusammenfassung mit Beantwortung der wichtigsten Fragen finden die auf der Webseite des Tagesspiegels.

Eine weitere lesenswerte FAQ finden sich auf den Seiten der WHO, allerdings leider nur auf Englisch.

das Thema wird bei aktuellen Entwicklungen weitergeführt

Fastenzeit 2018: Intervallfasten etabliert sich

Fasten ist in: laut einer aktuellen und repräsentativen Forsa-Umfrage hat mehr als die Hälfte der Bevölkerung (57%) angegeben, dass sie schon mindestens einmal gefastet hat. Bei jungen Leuten im Alter von 18 bis 29 Jahren sind es sogar 62 Prozent, die bereits einmal gezielt für mehrere Wochen bestimmte Genussmittel oder Konsumgüter verzichtet haben.
Ein neues Rezept bei chronischen Leiden und zum gesunden Abnehmen ist das Intervallfasten. Dabei kann man zwischen ganzen Fastentagen oder täglichen Essenspausen wählen, wenn man keine ganzen Tage fasten möchte:
5:2-Diät:
An fünf Tagen in der Woche darf man in Maßen essen, worauf man Lust hat.
An den restlichen zwei Wochentagen wird die Nahrungszufuhr bei Frauen auf 500, bei Männern auf 600 Kalorien reduziert.
 
8:16-Diät
Man lässt eine Mahlzeit pro Tag ausfallen und verzichtet 16 Stunden am Stück auf Nahrung.
Wer zum Beispiel nach 17 Uhr nichts mehr isst, darf am nächsten Morgen um 9 Uhr wieder frühstücken.
 
Kohlenhydrate wie Brot, Nudeln, Kartoffeln und Zucker sind an den Fastentagen tabu. Trinken darf man auch während des Fastens – aber nur kalorienfreie Getränke (Wasser, ungesüßter Tee oder maßvoll schwarzen Kaffee).
Dadurch lernt der Körper, von seinen Reserven zu leben. Der Muskelabbau sowie eine unerwünschte und schnelle Gewichtszunahme nach einer Reduktionsdiät, der sogenannte Jo-JoEffekt, wird verhindert Ein angenehmer Nebeneffekt ist, dass die Schlafqualität steigt, da der Körper nachts weniger mit der Verdauung zu tun hat.  Studien haben gezeigt, dass Intervall-Fasten beim Abnehmen hilft und auch vor Diabetes (Typ 2) schützen kann und möglicherweise sogar bei Krebstherapien unterstützend wirkt
Mehr Informationen zum Intervallfasten findet man auf folgenden Webseiten:

Aktuelle Masernfälle in Leipzig: Gesundheitsamt rät zum Impfen

Wie das Gesundheitsamt vor Kurzem mitteilte, sind in Leipzig wieder zwei Masernerkrankungen gemeldet worden. Wie viele Menschen in Leipzig inzwischen mit dem Virus infiziert wurden, könne man derzeit noch nicht einschätzen.
Masern können im Anfangsstadium mit einem grippalen Infekt verwechselt werden. Die akute Erkrankung der Atemwege ist ein Symptom beider Krankheiten. Atemwegsbeschwerden und Fieber können noch vor den typischen roten Pusteln auftreten. Diese Symptome werden in den Wintermonaten häufig mit Grippe in Zusammenhang gebracht. Bevor ein infizierter Mensch aufgrund des Hautausschlags als masernkrank erkannt wird, kann er längst andere angesteckt haben, denn die Krankheit ist hochansteckend, man kann sich sozusagen im “Vorbeigehen” anstecken. Masern-Viren schwächen das Immunsystem, greifen innere Organe wie Lunge, Leber oder Darm an und können lebensbedrohliche Komplikationen wie Lungen- und Hirnentzündungen verursachen. Die Masern-Enzephalitis kann im schlimmsten Fall zu bleibender geistiger und körperlicher Behinderung oder sogar zum Tod führen.
 
Das Gesundheitsamt ruft dazu auf, den eigenen Impfschutz zu prüfen. Es gibt Menschen, die nur eine Impfung bekommen haben und an Masern erkrankten, weil die zweite Impfung fehlt. Einen sicheren Schutz bietet eine zweimalige Impfung.
 
Aktuelle Fragen zum Thema “Impfen” in Sachsen beantwortet Nils Lahl, Sachgebietsleiter für Infektionsschutz in folgendem Artikel:  https://www.mdr.de/sachsenradio/programm/expertenrat-impfen100.html
  
Unsere Empfehlung: umgehend einen Termin in unserer Impfsprechstunde vereinbaren (Masernimpfstoff ist vorrätig)

Grippeschutzimpfung 2017

Die Grippewelle des letzten Winters ist nach Angaben des Robert Koch-Instituts verhältnismäßig stark ausgefallen. Der neue Impfstoff für die Grippesaison 2017/2018 ist bereits in unserer Praxis verfügbar. Ein Impftermin ist jederzeit ohne Voranmeldung möglich. Doch wer und wann sollte sich impfen lassen? Hier findet man wichtige Informationen zum Thema:
https://www.focus.de/gesundheit/arzt-klinik/grippeimpfung-2017-darum-sollten-sie-sich-jetzt-gegen-grippe-impfen_id_7668255.html

Kostenlose Gesundheitschecks zur Vorsorge und Früherkennung von Krankheiten

Gesetzlich krankenversicherte Kinder und Erwachsene haben einen Anspruch auf Früherkennungs- und Vorsorgeuntersuchungen. Wer an regelmäßigen Gesundheits-Checks und Krebsfrüherkennungsuntersuchungen teilnimmt, kann damit Punkte für Bonusprogramme sammeln.

Das Spektrum der Früherkennungs- und Vorsorgeuntersuchungen findet man unter:
https://www.krankenkassen.de/gesetzliche-krankenkassen/leistungen-gesetzliche-krankenkassen/gesetzlich-vorgeschriebene-leistungen/gesetzliche-krankenkassen-Vorsorgeuntersuchungen/

Empfehlenswert sind u.a.:

• Hautkrebs-Screening (Früherkennung):
Ab dem 35. Lebensjahr. Alle zwei Jahre. Dabei wird die Haut des gesamten Körpers in Augenschein genommen.
 
• Check-up 35:  
Der kostenlose Gesundheitscheck für Frauen und Männer ab dem 35. Lebensjahr. Alle zwei Jahre allgemeiner Gesundheits-Check-Up für Männer und Frauen zur Früherkennung zum Beispiel von Nieren-, Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes.
Laboruntersuchungen beim Check-up 35:  Untersuchung von Blut- und Urinproben. Ermittelt werden:
– im Blut: Gesamtcholesterin, Glukose (Zucker)
– im Urin: Eiweiß, Glukose, rote und weiße Blutkörperchen (Erythrozyten, Leukozyten), Nitrit (Harnstreifentest)
Wichtig: Für die Bestimmung der Blutwerte müssen Sie morgens nüchtern in die Arztpraxis kommen.
 
Mehr zu Vorsorge und Früherkennung von Krankheiten findet man hier:
https://www.gesundheitsinformation.de/themengebiet.2029.de.html?filter*cat=9&filter*tag=Vorsorge+und+Fr%C3%BCherkennung

Aktueller Masernausbruch in Leipzig: Gesundheitsamt warnt vor Ausbreitung der Krankheit

In Leipzig breiten sich die Masern aus. Seit Ende Januar haben sich die Fallzahlen nach Angaben des Gesundheitsamts verdreifacht. Mindestens 30 Menschen seien inzwischen in Leipzig mit dem Virus infiziert, auch Jugendliche und Erwachsene erkranken zunehmend, teilte das Gesundheitsamt mit.

Nils Lahl, Sachgebietsleiter für Infektionsschutz, warnt davor, die Masern als harmlose Kinderkrankheit zu unterschätzen. Masern sind eine wirklich ernstzunehmende, hoch ansteckende Erkrankung, die weltweit vorkommt. Rotfleckiger Hautausschlag und Fieber – das sind die typischen Masern-Symptome. Das Tückische: Bevor ein infizierter Mensch als krank erkannt wird, weil seine Haut über und über mit roten Punkten bedeckt ist, kann er längst andere angesteckt haben. Doch so dramatisch der Ausschlag am ganzen Körper aussehen mag: Die Pusteln sind noch das geringste Problem. Masern-Viren schwächen das Immunsystem und greifen auch innere Organe wie Lunge, Leber oder Darm an. Bei etwa jedem zehnten Betroffenen treten Komplikationen auf. Auch lebensbedrohliche Komplikationen wie Lungen- und Hirnentzündungen sind möglich. Diese sogenannte Masern-Enzephalitis kann, im schlimmsten Fall, zu bleibender geistiger und körperlicher Behinderung führen oder sogar zum Tod.

Wie groß ist die Ansteckungsgefahr? Was macht Masern so gefährlich?  Antworten dazu findet man in folgendem Artikel: http://www.mdr.de/sachsen/leipzig/masern-ausbruch-leipzig-100.html

Das Gesundheitsamt ist alarmiert und ruft dazu auf, den eigenen Impfschutz zu prüfen. Einen sicheren Schutz biete eine zweimalige Impfung.

Unsere Empfehlung: umgehend Termin in unserer Impfsprechstunde vereinbaren

Quellen: MDR, Ärzteblatt und LVZ

Videobeitrag vom WDR: Wie helfe ich einem Menschen mit Herzstillstand?

Ein sehr schöner und informativer Beitag wurde letztens vom WDR veröffentlicht. Sehr Sehenswert:

Der plötzliche Herztod gilt in Deutschland die häufigste Todesursache. Leben retten – ist kinderleicht. Eigentlich muss man sich nur drei Dinge merken: Zunächst prüfen, ob der Patient noch atmet, dann die 112 anrufen und den Rettungsdienst rufen, schließlich mit der Herzdruckmassage beginnen. Wir zeigen, wie genau das funktionert.

Quelle: WDR Webseite bzw. YouTube